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DIE NEUE GENERATION GRAMMOPHON

Das TRIO OHRENSCHMALZ macht seit 2003 Musik im Stil der 20er Jahre. Julius (Gesang), Angelika (Violine) und Stefan (Piano) haben sich diesen Stil maßgeschneidert und texten und komponieren längst selbst in der Lebensart der 20er Jahre.
Immer noch passioniert wie Heesters, zynisch wie Otto Reutter, vergnüglich wie die Comedian Harmonists erobert das TRIO OHRENSCHMALZ die Bühnen unserer Zeit. Die Berliner Künstler beweisen, wie aktuell und lehrreich die Texte von damals noch heute sind und schöpfen aus einem reichen Repertoire aus beliebten alten und modernen Klassikern.
Die Berliner Künstler wurden inzwischen mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Kleinkunstpreis »Stockstädter Römerhelm« (2011) und dem »Nachwuchsförderpreis für junge Liedermacher« der Hanns-Seidel-Stiftung (2012). 2012 traten sie erstmals im Rahmen des internationalen Musikfestivals »Young Euro Classic« auf.
»Was ›Ohrenschmalz‹ von anderen Ensembles unterscheidet ist die Tatsache, dass Eigenkompositionen breiten Raum einnehmen. So auch im ›Garniers‹, wo selbst geschriebene Stücke aus der Feder von Stefan Haberfeld gut zwei Drittel des Programms ausmachten und das Publikum mit humoristischen wie zeitkritischen Textinhalten bei Laune hielten.« [Frankfurter Neue Presse]
»Es [braucht] nicht immer das ganz große Arrangement eines Palast-Orchesters, um die Musik der 20er aufleben zu lassen. Seit fünf Jahren erspielt sich das Trio mit Verve, Frack und Augenzwinkern eine stetig wachsende Zuhörerschaft.« [tip Berlin]
»In den Liedern, die Geigerin Angelika, Sänger Julius und Pianist Stefan jetzt neu im Admiralspalast präsentieren, geht es um Liebe und Eitelkeit, um Leben und Tod, und mit viel Humor befassen sie sich mit dem schönsten Thema der Welt.« [Berliner Morgenpost]
»Wenn Julius Hassemer, Angelika Feckl und Stefan Haberfeld die Bühne übernehmen, sind sie schlagartig wieder lebendig – die Zwanzigerjahre.« [Berliner Akzente]
»Lange habe ich nicht mehr so etwas Intelligentes, Lustiges und Gutgemachtes gesehen. [...] Nach der Show ist das Publikum lädiert und zerzaust, das Augen Make-up der Frauen vor Lachtränen verwischt, die Männer verschwitzt und glühend. [...] Das TRIO OHRENSCHMALZ hat die verdammte Bude gerockt.« [Klangverführer]

JULIUS HASSEMER (GESANG)

Julius bricht die Herzen der stolzesten Frauen. Galant und nonchalant, mit trockenem und immer etwas ironischem Humor – und einem facettenreichen Ton, wie es für die Texte der 20er Jahre und ihre heutigen Verwandten sein muss.
Julius wurde 1982 in Berlin geboren. Als Achtjähriger sang er im Knabenchor der St. Hedwigs-Kathedrale und später im Knabenchor Berlin, auch als Knaben-Alt an mehreren Opernhäusern solo: etwa in Orffs »Carmina Burana« und als einer der drei Knaben in Mozarts Zauberflöte. Im Schulchor des Werner-von-Siemens-Gymnasiums begann die enge musikalische Zusammenarbeit mit Stefan, mit dem er 2000 das TRIO OHRENSCHMALZ gründete.
Bei der Opernsängerin Esther Lee nahm Julius Unterricht als Tenor. Er hält einen Bachelor und einen Master im Bereich Kommunikationsstudien (Europauniversität Viadrina). Genauer gesagt ist Julius in seinem zweiten Leben Gestenforscher. Er arbeitete im Forschungsprojekt »Towards a Grammar of Gesture«, promoviert bei »Natural Media« an der RWTH Aachen und ist seit 2014 als Post-Doc bei Dr. Mandana Seyfeddinipur an der University of London beschäftigt.

ANGELIKA FECKL (VIOLINE)

Angelika trifft den Swing der 20er Jahre mit viel Gefühl und Präzision. Ihr ansteckendes Lachen und ihr weiblicher Charme machen sie seit 2003 für das TRIO OHRENSCHMALZ unverzichtbar.
Sie wurde 1985 in Berlin geboren. Im Alter von fünf Jahren begann sie mit dem Geigenunterricht bei Stefanka Köppen und wurde in die studienvorbereitende Ausbildung an der Musikschule mit den zusätzlichen Fächern Klavier und Musiktheorie aufgenommen.
Ab 2000 spielte sie im Landesjugendorchester Berlin u.a. als Stimmführerin und nahm bei ihrem Lehrer Tomasz Tomaszewski an internationalen Meisterkursen teil. Es folgten ab 2007 weitere Kurse bei Prof. Elisabeth Weber, Prof. Christoph Schickedanz, Prof. Ulf Schneider, Prof. Heime Müller und Simon Fordham. Ab 2001 engagierte sich Angelika in diversen Berliner Kammermusik- und Streicherensembles. In dieser Zeit spielte sie auch in der Folkgruppe »The Praties« und war Geigerin der Rockband »Four ol' Guys and a Gal«. Nebenher nahm sie Gesangsunterricht und gründete 2002 gemeinsam mit Freundinnen den Chor »Chorikos« mit einem Repertoire geistlicher und weltlicher Musik von der Renaissance bis zur Moderne. Neben dem TRIO OHRENSCHMALZ trat sie von 2005 bis 2006 regelmäßig mit der Gypsi-Gruppe »Zucker und Zimt« auf.
Von 2005 bis 2009 studierte Angelika im Zuge der Pädagogischen Ausbildung Violine bei Thomas Berg an der Universität der Künste. Ihr künstlerisches Diplom legte sie Anfang 2012 an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar nach Studien bei Andreas Hartmann und Prof. Gernot Süßmuth ab. Angelika ist Mitglied der »Jungen Deutschen Philharmonie« und arbeitet nebenher als Geigenlehrerin. In der Spielzeit 2011/12 spielte sie im Philharmonischen Orchester des Theater Kiel und ist für die Saison 2013/14 bei der Dresdner Philharmonie angestellt.

STEFAN HABERFELD (PIANO)

Nicht nur durch seine Klavierbegleitung ist Stefan das musikalische Fundament des TRIO OHRENSCHMALZ. Er schreibt die Arrangements und steuert mit seinen Kompositionen und Texten einen Großteil des Repertoires bei.
Stefan wurde 1984 in Berlin geboren und verfiel schon im Alter von zwei Jahren der Musik. Nachdem er als Sänger, Trompeter, Geiger, Cellist und Flötist gescheitert war, wendete er sich mit sechs Jahren dem Jazz-Klavier zu. Mit acht Jahren begann er zu komponieren, mit elf Jahren spielte er erstmals in einer Band. 1998 nahm ihn Christian von der Goltz von der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« unter seine Fittiche und bereitete ihn auf ein Leben als Jazz-Pianist vor. Doch es kam anders. 1999 trat Stefan seinem Schulchor bei, in dem die musikalische Zusammenarbeit mit Julius entstand. Im Jahr 2000 gründeten sie gemeinsam das TRIO OHRENSCHMALZ.
Nach dem Abitur 2001 erprobte er sich zunächst als Pianist, Komponist und Arrangeur für diverse Bands sowie für kleinere Theater- und Filmprojekte. 2002 beschloss er, Filmtonmeister zu werden und nach einigen Praktika studierte er ab 2005 an der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« in Potsdam-Babelsberg. Im Laufe des Studiums spezialisierte er sich auf die Produktion von Filmmusik. 2010 wurde er vom Verband deutscher Tonmeister (VdT) mit dem Nachwuchspreis ausgezeichnet.
Seit seinem Diplom 2011 ist Stefan als freiberuflicher Tonmeister, Musiker und Komponist tätig. Seit 2013 arbeitet er zudem für Deutschlandradio Kultur und überträgt als Toningenieur Konzerte aus der ganzen Republik.

BAUCHLADEN

Live-CD »Die 20er
in vollen Zügen« (2014)

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